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Till Eulenspiegel
wohlbekannt,
der einste zog
durch Stadt und Land,
wird heut' bei
uns zu Gaste sein
zu Lust und Freud
für gross und klein.
Manchmal ist
es ihm schlecht ergangen-
in Lüneburg
wäre er fast gehangen-
doch meistens
gelangen ihm seine Streiche
worüber
man lachte im ganzen Reiche.
Wir können
euch nur einen Ausschnitt zeigen
aus seiner Schwänke
tollem Reigen.
So möge
das Spiel nun heben an.
Wir hoffen, ihr
freut euch daran! |
O je, o je, ihr guten Leute,
so ging's ihm gestern als wie
heute.
So wird's auch morgen wieder
gehn,
bald will ihn nirgends ihn sehn.
Doch Eulenspiegel fasst sich
Mut,
in Magdeburg mag man ihn gut.
Dort ist jetzt Jahrmarkt, nicht
gezagt,
da wird ein frischer Schwank
gewagt. |
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Beweisen ist's zum andern Male,
die Dummen werden niemals alle!
Was einer sagt, sie glauben's
schon,
sprech' es auch aller Wahrheit
Hohn!
Nachdem er sich also Beute gefüllt,
hätt' Eulenspiegel gern
seinen Hunger gestillt.
In nächsten Bild werdet
ihr sehn,
was ihm im "Goldenen Adler"
geschehn! |
Auch die Frau Wirtin wird kaum
vergessen,
dass mit Eulenspiegel nicht gut
Kirsch essen!
Dies musst' auch Herzog zu Jüchlin
erfahren,
der sich von Till ein Gemälde
liess malen.
Allerdings weiss er nicht, wer
bei ihm malt,
wer bei ihm als Meister der Malkunst
galt!
Gar klug benützt Till die
Angst dieser Leute:
ihr schlechtes Gewissen verhilft
ihm zur Beute! |