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Kiffen

Der Cannabiskonsum kann zur Gewohnheit werden: Am Anfang steht der wöchentliche, dann der tägliche
Cannabiskonsum. Viele Jugendliche konsumieren
am Schluss zwischen 5 und 10 Joints am Tag, der «Gute-Nacht-Joint» eingeschlossen! Viele fangen in der Gruppe an zu kiffen und kiffen nach ein paar Jahren allein. Immer mehr Jugendliche haben Mühe mit dem «Aufhören» und zeigen nach diesen Versuchen Entzugserscheinungen. Rauschcannabis enthält über 400 verschiedene chemische
Inhaltsstoffe

Körperliche Wirkungen

Das THC wirkt auf das Herz und den Kreislauf, sowie auf das Zentralnervensystem. Der Puls steigt an, die Körpertemperatur kann sinken. Auch der Blutzuckerspiegel sinkt nach dem Cannabiskonsum, was zu einem gesteigerten Appetit, z. B. nach Süssem, führen kann. Die THC-Wirkung kann zu einem trockenen Mund und gelegentlich zu Schwindelanfällen führen. Häufig erweitern sich
die Blutgefässe in der Bindehaut der Augen (gerötete Augen), was manche Konsumentinnen und Konsumenten veranlasst, atropinhaltige Augentropfen in die Augen zu träufeln, um wieder weisse Augen zu bekommen (das Sehvermögen wird dadurch beeinträchtigt, die Augen können langfristig geschädigt werden).

Allgemein

Wer mit 15 Jahren mit dem Rauchen von Zigaretten beginnt, stirbt mit 50%iger Gewissheit an den Folgen des Tabakkonsums.
Im Cannabis entstehen aber beim Rauchen über 50 % mehr krebserzeugende Stoffe als beim Zigarettenrauchen. In einem Joint sind Tabak und Cannabis gemischt, zudem wird der Rauch tiefer in die Lunge gezogen. Das heisst: 3 Joints können so gesundheitsschädigend sein wie 20 Zigaretten! Bei langanhaltendem Konsum kann es, neben dem erhöhten Krebsrisiko, zu Herz- Kreislauf-Störungen und zu chronischen Schädigungen der Atemwege kommen.

Essen


Bei der oralen Einnahme von Cannabis (in Space-Cakes, Plätzchen, Schokolade etc.) dauert das Einsetzen der Wirkung länger (1/2 - 2 Std.). Deshalb wird oft noch einmal nachkonsumiert, was die Menge des THCs erhöht. Bei der oralen Einnahme entstehen ungewohnte Gefühle, Bilder und Töne können die vertraute Welt überlagern und dominieren.
Die Wirkung ist in der Regel intensiver und dauert wesentlich länger (je nach Menge 6 - 20 Stunden). Halluzinationen, ein Horrortrip und Todesängste werden so wahrscheinlicher. Die Dosierung ist bei einer oralen Einnahme sehr schwierig, und eine Auflösung einer zu starken Wirkung ist nur mit Psychopharmaka und ärztlicher Hilfe möglich.

 

Umfrage am TBS

Wir haben an unserer Schule ein paar Schüler und Schülerinnen nach ihrem Suchtverhalten befragt. Dabei haben wir mit Schrecken festgestellt, dass kiffen an unserer Schule sehr populär ist.

 

Von Daria, Stephanie und Yvonne