FRISUREN VON FRÜHER BIS HEUTE
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Frauen zeigten selten ihre ganze Haarpracht. Sie trugen viel Hut oder auch haubenähnliche Kopfbedeckungen, die nicht ein Haar sehen ließen. Zu festlichen Anlässen wurde ein Haarband mit Federschmuck getragen. In den zwanziger Jahren stieg der Bubikopf (Frisur mit kurzem Anschnitt im Nacken und geringem Volumen) zum Inbegriff der 20er Jahre-Mode auf. Auch in Anlehnung an die allgemeine Begeisterung für die alt-ägyptische Kultur kommen Pagenschnitte in Mode, bei denen das Haar vom Scheitel nahezu gerade auf die füllige, aber klare Kontur fällt. |
1930 |
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Einen Höhepunkt bei den Frauenfrisuren bildet ab Mitte der Dreißiger Jahre die tief in den Nacken gezogene, nach oben eingeschlagene Olympiarolle. Auch die durch die Filmindustrie verbreitete Page-Boy-Frisur (Bob) muss in diesem Zusammenhang genannt werden. Mit ihrer nach innen geschlagenen, geraden Kontur im Nackenbereich trifft sie, kombiniert mit der Olympiarolle, den Geschmack der jungen Generation auch in Deutschland. |
| 1936 |
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1936 kam es außerdem in Mode, die Stirnhaare zu kleinen Löckchen zu krausen und die Deckhaare in einer einfachen Nackenrolle zusammenzufassen. Die Haare wurden ab jetzt auch wieder länger getragen. Gegen Ende der dreißiger Jahre kämmte man oft die Locken der Deckhaare hoch und frisierte seitlich die schulterlangen Haare zurück, wobei die Locken lose in den Nacken fielen. Die Ohren mussten stets frei bleiben. |
| 1940 |
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Diese Frisur blieb auch während und nach dem Krieg in Mode. Einen traurigen Hintergrund hat die so genannte "Entwarnungsfrisur". Dieser volkstümliche Frisurenname entstand durch die Luftangriffe, bei dem die Entwarnung für die sich im Luftschutzkeller Aufhaltenden einen erlösenden Ruf bedeutete: "Alles nach oben." Weiterhin wurden bedingt durch den Arbeitseinsatz von Frauen im Krieg Zopffrisuren getragen oder auch (um die Haare zusammenzuhalten) Haarnetze und Kopftücher benutzt. Diese wurden so zu einem beliebten Kopfschmuck dieser Zeit. |
| 1960 |
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Swing, Rock'n' Roll und Petticoats: Es begann ein völlig neues Lebensgefühl. Auch auf dem Kopf: Kaum eine Frau verliess ohne aufwendig hochtoupierte Haare das Haus (ab Anfang 60er auch "Beehive" oder "B52-Frisur" genannt). Mit Vorliebe versuchte man zudem, die Frisuren von bekannten Filmschauspielern, Musikern und anderen Prominenten zu kopieren. Einer der am meisten verehrten Stars dieser Zeit war die Schauspielerin Romy Schneider, die als österreichische Kaiserin "Sissy" in den Kinos Millionen verzauberte. |
| 1970 |
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Schrille Plastikmöbel, zu weite Schlaghosen, bunte Pril-Blumen und unbequeme Plateau-Schuhe - das waren die Modetrends der 70er - doch auch die Frisuren zeichneten sich die durch totale Freiheit aus: (Fast) alles war erlaubt . Nach dem GARD-Haarstudio ging es dann im neuen Golf mit cool gestylter Föhn- oder Hochsteckfrisur in die Disco, um allen das neue (meist lockige) Styling zu zeigen. Die Männer brauchten hingegen nur 5 Buchstaben für ihr Styling: BRISK |
| 1980 |
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Unter den Stars der "Welle" befand sich auch Nena, die mit ihrer stufig geschnittenen Mähne, Rolling-Stones-T-Shirt und unrasierten Achseln der Inbegriff der 80er war. |
| 1990 |
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Das war der Frisurentrend in den 90er Jahren |
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Frisuren heute. Heute sind verschiedene Kurzhaarfrisuren, die asymmetrisch sind, in Mode und noch viele mehr. |
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Eva Longoria |
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Von Sabrina Kämpfer |
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