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 Vietnam..

 

 Vietnam ist ein langgestreckter Küstenstaat in Südostasien

Amtssprache:

Hauptstadt:

Fläche:

Einwohnerzahl:

Vietnamesisch

Hanoi

331.698 km²

90,549,390

 Die zwei mit Abstand wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Hà Nôi und die Hafenststadt Thành phô Hô Chi Minh, früher Saigon. Weitere wichtige Städte sind die Hafenstädte Ðà Nãng, Hai Phòng und Nha Trang, die in ihrem Stadtbild stark französisch geprägt sind.

 

Städte in Vietnam.

Zahl

Name

 Fläche (km²)

Einwohner (2009)

Bilder

1

 Cân Tho

1.389,60km²

1.187.089

 
         

2

  Ðà Nãng

1.255,53km²

887.069

 
         

3

  Hai Phòng

1.507.57km²

1.837.302

 
 

4

 Hà Nôi

3.324,92km²

6.448.837

 
         

5

  Hô Chí Minh Stadt

2.095,00km²

7.123.340

 

 

 

Der Vietnamkrieg..

Datum: 1965 bis 30. April 1975

Der Vietnamkrieg (auch Zweiter Indochinakrieg; in Südostasien als Amerikanischer Krieg bekannt) bezeichnet die letzte, besonders verlustreiche Etappe in einem dreissigjährigen bewaffneten Konflikt, der 1946 mit dem Widerstand der vietnamesischen Kommunisten und anderer Gruppierungen gegen die französische Kolonialmacht begonnen hatte. Die offene Intervention der USA begann mit der Bombardierung Nordvietnams vom 2. März 1965. Am 8. März 1965 landeten die ersten regulären US-Kampftruppen im Land. Die Sowjetunion und die Volksrepublik China stellten Nordvietnam militärische Hilfe zur Verfügung. Ab 1970 weiteten die Vereinigten Staaten ihre militärischen Aktionen, insbesondere die verheerenden Bombardierungen, auf die Nachbarstaaten Kambodscha und Laos aus. Die USA konnten ihr Ziel – Stabilisierung des Südens – allerdings nicht erreichen, sodass ab 1969 bis zum März 1973 die US-Truppen wieder aus Südvietnam abgezogen wurden. Der Krieg endete mit der Einnahme Sàigòns am 30. April 1975 durch nordvietnamesische Truppen und hatte die Wiedervereinigung des Landes zur Folge. Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen.

 

Das Massaker von My Lai ist das bekannteste der amerikanischen Kriegsverbrechen in Vietnam. Am 16. März 1968 überfiel eine Einheit der US Army unter Leitung von Lieutenant William Calley und Sergeant Walter Faber das der Kollaboration mit den Nordvietnamesen verdächtigte südvietnamesische Dorf My Lai. Das Resultat der Schlacht war verheerend: 69 ARVN-Soldaten und Amerikaner fanden den Tod, 145 wurden verletzt. Die Gegenseite hatte nur 38 Männer verloren. Im Zuge der Kämpfe wurde die Unfähigkeit der südvietnamesischen Offiziere und die Ohnmacht der amerikanischen Berater mehr als deutlich.
16.000 Amerikaner waren mittlerweile gefallen. Als die kritischen Fragen nach dem Sinn der Intervention immer lauter wurden, musste der stets optimistische General Westmoreland der beunruhigten Öffentlichkeit vor beiden Häusern des Kongresses versichern, dass eine verstärkte Anzahl an Bodentruppen schon bald den Sieg bringen werde.

Friedensschluss..

27. Januar 1973: Waffenstillstands-Abkommen von Paris zwischen Nordvietnam und den Vereinigten Staaten

von Julia