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Was ist Wakeboarden ?

Der Begriff Wake bezeichnet im Englischen künstlich erzeugte Wellen. Wakeboarding entstand vor zehn Jahren in Kalifornien (USA). Wellenreiter wollten auch bei wenig Seegang ihrem Hobby nachgehen und ließen sich deshalb von einem Boot ziehen. Dabei sprangen sie über die Heckwelle (die Wake) des Bootes. Die Bretter ähneln Snowboards, die Wakeboarder stehen seitlich zur Fahrtrichtung.

Wakeboarding ist eine Wassersportart ähnlich dem Wasserskifahren. Anstelle von Skis gleitet der Sportler auf einem Brett vergleichbar mit einem Surfboard (mindestens 132 cm lang und 33 cm breit) über das Wasser. Im Unterschied zum Surfboard sind auf dem Wakeboard die Füsse des Athleten über eine Bindung mit dem Board verbunden. Der Sportler wird an einem 15 m langen Seil von einem Boot mit ca. 35 km/h gezogen. Dies ist wesentlich langsamer als das konventionelle Wasserskifahren, bei welchem Tempi von über 50 km/h gefahren werden. Ziel des Athleten ist es, einen vorgegebenen Parcours abzufahren und/oder die Zuschauer mit spektakulären Sprüngen über die Heckwelle zu faszinieren.

Kurzer geschichtlicher Abriss
Wakeboard ist Mitte der 80er Jahren aus SurfSkiing entstanden. Die eigentliche Geburtsstunde erlebte das Wakeboard 1991 mit der Konstruktion des ersten compression-molded Hyperlite. Seither geniesst es ständig zunehmende Beliebtheit.

Wakeboarding heute
Faszination des Wakeboarding ist es, dass es im Vergleich zum konventionellen Wasserskifahren viel einfacher erlernt wird und somit vielen Leuten zugänglich ist. Zur Perfektionierung gehört freilich ein beträchtlicher Aufwand. Es wird gleichwohl als Freizeitvergnügen und Wettkampfsport betrieben. An Competitions werden zwei Disziplinen gefahren: Free Style und Expression Session. Es finden nationale und internationale Meisterschaften statt.

Wakeboarding als Imageträger
Wakeboarding ist die jüngste der aufkommenden Trendsportarten neben Snowboarding, Mountainbiking und Inline-Skating, um nur einige zu nennen. Im Gegensatz zu den anderen Trendsportarten ist Wakeboarding wenig gesehen und erzeugt deshalb nicht nur Aufmerksamkeit sondern verursacht auch Interesse. Auf Grund der einfachen Erlernbarkeit ist Wakeboarding ein volksnahes Freizeitvergnügen, welches in Zukunft stark an Anhängerschaft gewinnen wird. Somit kann sich der Betrachter nicht nur aus der Ferne am Sport freuen, sondern viele werden sich damit identifizieren können. Der Benutzer von Wakeboarding als Imageträger geht bezüglich Sicherheitsaspekt kein Risiko ein. Da der Athlet mit einer relativ geringen Geschwindigkeit über das Wasser gleitet, sind Verletzungen äusserst selten.