Dienstag, 9.September 03

Der Dienstag war der Tag der Ruhe ...

...und der Abend der Ueberraschungen

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 Der Dienstag war der Tag, an dem wir uns an die Umgebung gewöhnen konnten und sie auch kennen lernten. Der Morgen verlief eher theoretisch mit kleineren Vorträgen über die Geschichte und die Geografie des Kanton Tessins und dessen einzelne Orte.

 

-> Vortrag vo de Bettina über Schlange

 

 

 

-> D'Girls sind do fliisig am Tagebuech schaffe

Am Nachmittag veranstalten unsere beiden Hilfsleiter einen OL, der uns durch die ganze Umgebung von Arcegno führte. In ausgelosten Zweiergruppen durchquerten wir den Wald. Am OL hatte es die verschiedensten Posten. An einem mussten wir Schiffchen falten, an anderen mussten wir Fragen zu den Bundesräten beantworten...usw.......

 

-> d'OL Vorbereitig vo dä Rebi und äm Simu

 
Es gewannen Luca & Carina vor Nadine B.& Anja. Dritte wurden Janine & Christine, der vierte Platz ging an Pascal & Nadine S. Fünfte wurden Pascal I.& Bettina. Rang sechs ging an Fabio & Senta. Der zweitletze Rang ging an Anna & Sabine. Nach ihnen kamen Urs & Domenic. Die Siegerehrung fand kurz nach dem Abendessen statt. Als wir unsere Preise erhielten, freuten wir uns schon auf einen gemütlichen Tratsch unter Freunden als....

 

...aber es wurde nichts daraus. Es wurde der mit Abstand schlimmste Abend des Lages. Als Miss X und Miss Y (sie wollen unerkannt bleiben) das Haus verliessen, war es draussen schon recht dunkel. Plötzlich fingen sie wie verrückt an zu kreischen und in Sekundenschnelle schrie der Rest der Girls hysterisch mit: Etwas entfernt stand im Dunkeln völlig bewegungslos eine schwarze Gestalt. Die ganze Klasse schnappte sich ihre Taschenlampen und machte sich auf die Suche. Da wir nichts fanden, wurde es manchen zu dumm und sie fingen an, Gescheiteres zu machen. Anna und Nadine B. fingen an Luca die Haare zu schneiden. Je kürzer die Haare von Luca waren, desto skurriler wurde die Geschichte. Zwei Jungen behaupteten, den "Böhnimaa", wie ihn Fabio nannte, gesehen zu haben und wie er mit einer Strumpfmaske davon rannte. Langsam wurde es auch Herr Stokar zu viel und er rief Herr Schwarzmann (den Leiter des Camps), da auch noch die Sache mit den Lichtern war. Die Mädchen hatten nämlich, bevor sie ihr Haus verliessen, alle Lichter gelöscht und als sie sich wieder nach oben trauten, brannten mehr als die Hälfte davon. Das gute Ende der Geschichte war, dass in Arcegno Leute von Italien über die Grüne Grenze kommen und in den Wäldern hausen.

... auch wenn uns das die Polizei versicherte, dass uns diese "Fremden" in Ruhe lassen würden, schlief in dieser Nacht keiner gut.

 

Janine / Bettina

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