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Welche Dienste bietet das Internet?

Design by Roberto Colaci

 Wir können als Anwender im Internet verschiedene Dienste nutzen. Zwei der wichtigsten Dienste sind das World Wide Web und E-Mail. Nanu, denken Sie vielleicht jetzt: Internet und WWW ist nicht das gleiche? Nein, Internet ist der Oberbegriff für die vernetzten Computernetze einschließlich der angebotenen Dienste. Wenn heute vom Internet geredet wird, dann ist meist aber - fälschlicherweise - das World Wide Web gemeint.

WORLD WIDE WEB:
Das WWW ist eigentlich nichts anderes als eine multimediale Anwenderoberfläche, die verteilte Dokumente miteinander vernetzt. Mit Hilfe von Links können Sie von Begriff zu Begriff, von Dokument zu Dokument springen. Das WWW bietet Ihnen weltweit Informationen unterschiedlicher Art: Texte, Bilder, Grafiken, Klänge, Videos. Fast das gesamte digitalisierte Wissen der Menschheit ist über Webseiten erreichbar. Und täglich kommen hunderttausende Seiten dazu. Universitäten, Museen, nationale und internationale Organisationen, Vereine, Unternehmen, Privatpersonen und viele andere mehr bieten unzählige Informationen. Jede Webseite hat eine Adresse, die so genannte URL, und kann über einen Browser aufgerufen werden. Im World Wide Web wird die Dokumentensprache Hyper Text Markup Language (HTML) verwendet. Damit können Querverweise (Links) zu anderen Dokumenten hergestellt werden, sowie beliebig viele Bilder, Filme oder Audiodaten in ein Dokument eingebunden werden. Die HTML-Daten werden mit Hilfe des Kommunikationsprotokolls HTTP zwischen dem Web-Server und Ihrem Browser übertragen.

E-MAIL:
E-Mail steht für "electronic mail" und ist wahrscheinlich der meistgenutzte Dienst des Internets. Dank E-Mail müssen unsere Briefe nicht mehr mit Papier und Bleistift schreiben, sondern können wir Nachrichten mit der Tastatur verfassen. Es gibt auch keinen Briefträger, der den Brief übermittelt. Das erledigen die Leitungen des Internets. Neben Texten können wir mit diesem Dienst auch Bilder, Grafiken, Videos, Klänge, Programme oder eine Kombination daraus verschicken. Innerhalb kürzester Zeit kann so eine Nachricht an jeden beliebigen Punkt der Erde gesendet werden.

Technisch gesehen ist das mit dem E-Mail-Schreiben schnell erzählt: Um E-Mails versenden zu können, benötigen wir entweder ein spezielles Programm, den so genannten "Mail-Client" (z. B. Microsoft Outlook), der bei den meisten Betriebssystemen dabei ist. Oder Sie nutzen eine E-Mail-Web-Schnittstelle (z. B. GMX). In jedem Fall brauchen wir aber ein Postfach, das uns der Provider in der Regel kostenlos einrichtet (z. B. susi.ahnungslos@t-online.de). Wenn wir jemandem schreiben wollen, müssen Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers kennen. Wir schicken unsere Nachricht dann an dessen Postfach. Der E-Mail-Empfänger muss nicht zum gleichen Zeitpunkt online sein, sondern kann unsere Nachricht abrufen, wenn er wieder im Internet ist. Entweder laden wir sie über den Mail-Client direkt auf unser Computer oder wir benutzen die WWW-Seite seines Providers und liest seine E-Mails dort.