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 Klima

Da die Inseln Japans sich über viele Breitengrade erstrecken, ist das Wetter sehr unterschiedlich. Vom eisigen Hokkaido bis zu den kleinen subtropischen Inseln im Süden ändert sich das Klima ständig.
Zudem wandelt sich das Wetter mit den Jahreszeiten.

Der Frühling (haru) beginnt im März, wenn die Bäume zu blühen beginnen und die Tage wärmer werden. Als erstes blühen die Pflaumenbäume in prächtigen Farben, danach die Pfirsichbäume. Ende Mai anfang Juni wartet jeder gespannt darauf, dass die Fernseh- Meteorologen den Tag vorhersagen, an dem die Kirschbäume in jeder Stadt zu blühen beginnen. Dann strömen die Japaner zur Kirschblütenschau. Die zarten, rosafarbenen Kirschblüten blühen nur ein oder zwei Wochen, bevor sie abfallen und anderen Frühlingsblumen, wie etwa dem Blauregen, Platz machen.


Auf den Frühling folgt der Sommer (natsu), der vom Mai bis Anfang September dauert. Der Frühsommer (shoka) ist kurz, mit warmen, sonnigen Tagen. Dann kommt eine Regenperiode (tsuyu), in der es fast jeden Tag regnet. Den gesamten Sommer über ist es überall in Japan heiss uns schwül, ausser in Hokkaido, wo es recht mild sein kann. Der Hochsommer im August ist sehr heiss und trocken, daher campen, wandern oder schwimmen viele Leute.

 


Der Herbst (aki) dauert von September bis November. Das Wetter wird trockener und kühler, mit gelegentlichen Regen. Manchmal wehen auch starke Winde, oder Taifune. Das Laub färbt sich. Im Herbst werden vor allem Reis aber auch andere Feldfrüchte geerntet und bei dieser Gelegenheit viele Erntefeste gefeiert.

 


Im Winter (fuyu), von Ende November bis Februar, wehen kalte Winde von Sibirien und der Mongolei über Japan. Obwohl die Temperaturen im Süden gemässigt sind, liegen sie in Tokyo an den meisten Tagen gerade über dem Gefrierpunkt. In den nördlichen Regionen von Honshu kommt es zu starken Schneefällen und auf Hokkaido wird es extrem kalt. Doch trotz der nordischen Temperaturen kommen Besucher aus aller Welt, um die riesige Schnee- und Eisskulpturen in Sapporo zu bewundern.