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Das japanische Bildungssystem besteht aus der Grunschule (6Jahre),
Mittelschule (3Jahre), Oberschule (3Jahre) und Universität
(4Jahre). Schulpflicht besteht nur für die ersten neun Jahre
der Gund- ind Mittelschule; allerdings besuchen 97% aller Schüler
auch eine Oberschule. Schüler legen normalerweise eine Prüfung
ab, um um in Oberschulen und Universitäten aufgenommen zu
werden.
In japanischen Grundschulen werden die Klassen für viele Aktivitäten
in kleine Gruppen unterteilt. So müssen die Schüler zum Beispiel
jeden Tag gruppenweise die Klassenräume, Hallen und Höfe ihrer
Schule reinigen. In vielen Grunschulen essen die Schüler ihr Mittagessen,
zubereitet von der Schule oder einem örtlichen Schulspeisezentrum,
gemeinsam in ihren Klassenräumen. Kleine Gruppen von Schülern
wechseln sich ab, um ihren Klassenkameraden das Mittagessen zu servieren.
Das Schulessen besteht aus abwechslungsreichen und nahrhaften Gerichten,
so dass sich die Schüler auf das Mittagessen freuen.
Fast alle Schüler der Mittelschulen gehen ausserschulischen Aktivitäten
ihrer Wahl nach, so zum Beispiel in Sportmannschaften, Musik- oder Kunstgruppen
oder einem Forschungszirkel. Baseballklubs sind bei den Jungen sehr
beliebt. Fussballklubs gewinnen ebenfalls immer mehr an Bedeutung, was
zum Teil daher kommt, dass Japan neben Südkorea Austragungsort
der Fussballweltmeisterschaft 2002 war. Der Judoklub, in dem die Kinder
traditionellen Kampfsport trainieren, zieht sowohl Jungen als auch Mädchen
an. Andere beliebte Sportarten sind Tennis, Basketball, Turnen und Volleyball.
In jeder Sportart finden viele Wettkämpfe zwischen den einzelnen
Schulen und auch auf regionaler Ebene statt. |